Holotropes Atmen bei Berlin

Das holotrope Atmen ist ein dynamischer und existentieller Transformations- und Erkenntnisprozess, der durch veränderte Bewusstseinszustände initiiert wird. Wir können sie betreten durch die Verbindung von Musik und tiefem Atmen. Getragen von der Gruppe und unterstützt durch Körperarbeit

Eintauchen in den ureigenen Prozess, zu dem wir meist im Alltagsbewusstsein keinen Zugang haben. Verbindung zu den alten Wunden, schließen der Abgründe, Teil des Universums werden.

 

Das holotrope Atmen geht auf Stanislav Grof zurück, vom griechischen holos und tripein, „der Ganzheit entgegenstrebend“, also heilend und therapeutisch. Bei seiner psychedelischen Forschung in den 60er Jahren entdeckte er, dass Menschen in veränderten Bewusstseinszuständen Erfahrungen machen, die weit über das klassisch wissenschaftliche, biografische Modell der Psyche hinausgehen. Erfahrungen von Geburt, Tod und Wiedergeburt sowie dem Erleben der archetypischen und spirituellen Ebenen, die denen der alten Mystiker*innen gleichen. Jenen, die eine eigenständige, lebendige Beziehung zum Universum oder zum Göttlichen hatten, ohne dass diese durch eine Institution vermittelt wurde.

 

Veränderter Atem, Musik und Rhythmus werden seit Jahrtausenden in allen Teilen der Welt von Schaman*innen und Mystiker*innen verwendet, um Trancezustände herbeizuführen. In der Trance ist es möglich Heilung zu erfahren, die Beschaffenheit der Existenz zu ergründen und sich mit den spirituellen Dimensionen des Seins zu verbinden.

holotropes Atmen Erfahrung
holotropes Atmen

 

 Um diese Erfahrungen gut zu integrieren, sie also mit unserem alltäglichen Leben zu verbinden und ihnen die Möglichkeit zu geben, dort zu wirken, werden die Erfahrungen zuerst nonverbal durch Malen eines Bildes ausgedrückt und danach durch ein therapeutisch geleitetes Sharing weiter verarbeitet und mit der Alltagswelt verbunden.

 

Das holotrope Atmen ist Teil der transpersonalen Psychotherapie und ist auch unter dem Begriff holotropic Breathwork bekannt.

Der Begriff Transpersonal bedeutet, das Persönliche überschreitend. Also alles, was über die ganz persönlich erinnerte Biographie hinausgeht. Hierzu gehören Geburtserlebnisse und -traumata, Innenwelterfahrungen von Tieren, Pflanzen, Landschaften und Universen, der Tod, Wiedergeburt, Begegnungen mit archetypischen Wesenheiten, Erfahrungen in anderen Kulturen und anderen Jahrhunderten, Einheit mit Anderen oder mit Gott, Begegnung mit außerirdischem Leben, den Schmerz Christi, die Urgewalt der vorzeitlichen Muttergöttin, ewige Verdammung, existenzieller Schmerz der Menschheit, Kriege, die dunkle Nacht der Seele, transgenerationale Erfahrungen sowie schamanische Initiation. Gleichzeitig beinhaltet er natürlich auch das zutiefst Personale. Die eigene Lebensgeschichte, die eigenen Beziehungen, die eigenen Sehnsüchte, Ängste, Traumata und wiederkehrenden Muster.

 

Diese Erfahrungen eröffnen eine tiefere Perspektive auf unser Leben und auf uns als Menschheit.

Im persönlichen, ökologischen wie politischen Sinne.

 

Konkretes:

Es wird in Paaren geatmet. Eine Person taucht auf der Matte in ihren Atemprozess, die andere „sittet“ und versorgt die atmende Person mit allem, was sie braucht. Ein Atemprozesss dauert 3-5h, danach, oder am nächsten Tag, wird gewechselt.

 

Essen werden wir ein Mitbringbüffet, zu dem jede*r etwas mitbringt.

Preise können je nach Ort leicht variieren.

 


Wann: 2020

 

13.-15.11. : am Sensthof in Reetz bei Berlin, mit Rachel Bongartz

 

 

 

wieviel: 

 

140-250€ Kursgebühr nach Selbsteinschätzung (wenn das zu viel ist, sprich mich an )

 

 

Übernachtung im Dachboden 10€/Nacht, Doppel- und Einzelzimmer mit Aufpreis